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Statue des Engels Moroni krönt den Lissabon-Tempel in Portugal

Weiterer Schritt zur Fertigstellung des Gotteshauses

Noch ist der Lissabon-Tempel in Portugal in Bau, doch schon bald wird er fertig sein. Am 19. November wurde ihm zum Zeichen dafür eine Statue des Engels Moroni aufgesetzt. Der Lissabon-Tempel ist der erste Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Portugal.

Die Moroni-Statue ist ein Wahrzeichen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Sie ziert die meisten der 160 weltweit in Betrieb befindlichen Tempel, von denen zwölf in Europa stehen. Die 2,60 Meter hohe Statue eines Propheten aus dem Buch Mormon symbolisiert die Verbreitung des Evangeliums Jesu Christi.

Um die Statue aufsetzen zu können, mussten die Bauarbeiter sie mit einem Kran mehr als 45 Meter in die Höhe heben. Die Statue ist mit 22 Karat Blattgold überzogen. Damit die empfindliche Oberfläche keine Kratzer abbekam, durfte sie nur mit Handschuhen berührt werden.

 

Elder Moreira, der als Gebietssiebziger einem der Führungsgremien der Kirche angehört, sagte anlässlich dieses Ereignisses: „Dies ist ein großer Tag für Portugal. Der Engel Moroni erinnert uns daran, dass das Evangelium Jesu Christi wieder auf Erden ist. So wie Moroni freudig seine Posaune erklingen lässt, freuen auch wir uns über das Evangelium Jesu Christi. Genau hier an diesem Ort werden die Mitglieder der Kirche in Portugal die Gelegenheit haben, Christus anzubeten und im Haus des Herrn, in seinem Tempel, mehr über ihn zu erfahren.“

Der Lissabon-Tempel in Portugal wurde am 2. Oktober 2010 angekündigt. Am 5. Dezember 2015 fand der Erste Spatenstich statt. Sobald der Tempel fertig ist, steht er der Öffentlichkeit bis zu seiner Weihung zur Besichtigung offen. Die Termine stehen allerdings jetzt noch nicht fest. Der Tempel wird über 42.000 Mitgliedern in Portugal sowie auf den Azoren und Madeira zur Verfügung stehen.

Die Tempel der Kirche Jesu Christi unterscheiden sich von den Gemeindehäusern, in denen die Mitglieder sonntags zum Gottesdienst zusammenkommen. Sie gelten nämlich als „Haus des Herrn“, wo den Lehren Christi durch Eheschließungen, Taufen und weitere heilige Handlungen, die eine Familie für die Ewigkeit vereinen, Nachdruck verliehen wird. Im Tempel erfahren die Mitglieder mehr über den Sinn des Lebens und versprechen, Jesus Christus und ihren Mitmenschen zu dienen.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.