Pressemitteilung

Bei der Holocaust-Gedenkfeier im Europaparlament waren auch die Teilnehmer am Dialog nach Artikel 17 vertreten

Francesco Di Lillo, Leiter des EU-Büros der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, vertritt die Kirche bei der Gedenkfeier.

Am 30. Januar haben die EU-Abgeordneten den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust mit einer offiziellen Gedenkfeier im Plenum begangen. Francesco Di Lillo, Leiter des EU-Büros der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, war dabei unter den eingeladenen Vertretern von Kirchen und religiösen Vereinigungen.

Im Rahmen der Feier forderte Charlotte Knobloch, ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie ehemalige Vizepräsidentin des Europäischen Jüdischen Kongresses und des Jüdischen Weltkongresses, die Abgeordneten auf, gegen den „zunehmenden Antisemitismus in Europa“ vorzugehen. Zum Gedenken an alle Opfer des Holocaust wurde eine Schweigeminute abgehalten.

Im direkten Anschluss an die Plenarsitzung lud Mairead McGuinness, Erste Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, die Vertreter von Kirchen und religiösen Vereinigungen zu einem Treffen mit Charlotte Knobloch ein.

In Artikel 17 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV), eingeführt mit dem Vertrag von Lissabon, wurde erstmals eine Rechtsgrundlage für einen offenen, transparenten und regelmäßigen Dialog der EU mit Kirchen, religiösen Vereinigungen und weltanschaulichen Gemeinschaften geschaffen.

      

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