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Ein weltweiter Frauentag ‘helfender’ Schwestern - seit über 175 Jahren

Seit dem Jahr 1911 gibt es den Internationalen Frauentag, einen Tag der Solidarität weiblicher Berufstätiger in aller Welt, als dessen Gründungsstunde der erste Protest berufstätiger Frauen, nämlich der Streik der New Yorker Textilarbeiterinnen vom 8. März 1857, angesehen wird. Die Bemühungen mutiger Frauenrechtlerinnen bewirken seit mehr als hundert Jahren, dass sich die Situation weiblicher Arbeitnehmerinnen und ihrer Familien in vielen Ländern deutlich verbessert hat.

Der Internationale Frauentag wurde ursprünglich am 19. März begangen, was eine interessante Parallele zur Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage darstellt. Denn auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage feiert alljährlich im März einen Frauentag, meist “Schwesterntag” genannt, dessen Geschichte weit ins 19. Jahrhundert zurückreicht.

        176 Jahre ist es nun her, dass der Prophet Joseph Smith eine der ältesten Frauenorganisationen der Welt, die sogenannte “Frauenhilfsvereinigung” (engl. Relief Society) gegründet hat. Auch diese kirchliche Organisation von Frauen diente sozialen Zwecken, nämlich den Armen und Bedürftigen in ihrer Not zu helfen, sich um Kranke und Bedrängte zu kümmern und damit Prinzipien christlicher Nächstenliebe umzusetzen.   

In den Grußworten des ersten Präsidenten der Kirche vom 17. März 1842 wird auch betont, dass die Frauen der Kirche sich stets ihrer göttlichen Identität als geliebte Geisttöchter des Himmlischen Vaters bewusst sein sollten, dass sie sich spirituell und intellektuell ebenso wie künstlerisch, handwerklich und bildungsmäßig weiterentwickeln und eifrig an einer guten persönlichen Beziehung zu Gott arbeiten sollen.
                

Wenn am 17. März in den Kirchengemeinden weltweit der Gründungstag der Frauenhilfsvereinigung begangen wird, so sind alle Frauen der Kirche individuell dazu aufgerufen, ihren Stand vor dem Herrn und ihre Rolle in Familie und Gesellschaft zu reflektieren und gebetserfüllt nach Wegen zu suchen, um diesen besonderen Tag zu ehren und sich an den Auftrag des Propheten Joseph Smith zu erinnern.

Bei diesen Feierlichkeiten geht es daher auch im März 2018 um die Stärkung des Glaubens, um geistige ebenso wie zeitliche Selbständigkeit und die Verantwortung einer Jüngerin Jesu Christi ihrem Umfeld und den Problemen der Welt gegenüber. Und es geht um Einigkeit, die Beziehungen der Schwestern der Kirche untereinander und die Möglichkeiten, im Rahmen einer weltweiten Frauenvereinigung in- und außerhalb der Kirche zu wirken.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.