Ein neuer Bischof in Innsbruck

Multireligiösität

Aktuelles

Landeshauptmann Platter meint, dass trotz aller Trennung von Kirche und Staat es natürlich die ein oder anderen Überschneidung geben wird .... Das Wesentliche ist das offene Gespräch und der gegenseitige Respekt, die Grundvoraussetzung dafür, dass wir eine gute Entwicklung haben werden.... Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass wir eine gute alte Tradition im Land Tirol haben, was das Gemeinsame mit den verschiedenen Religionsgemeinschaften betrifft. Ich erlaube mir, die Religionsgemeinschaften auch im Dezember wieder einzuladen, damit wir den Dialog führen, denn eines müssen wir gemeinsam tun, zu schauen, dass das friedliche Zusammenleben weiterhin in Tirol funktioniert.

Auch Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer weist auf den Dialog mit den Religionen hin. Sie zitiert Bischof Glettler, wenn er alle Menschen ermutigt, auf den Ruf Gottes zu hören und auf ihre Weise auf diesen Ruf zu antworten, auch wenn das bedeutet, die Komfortzone des Lebens zu verlassen. Bürgermeisterin Oppitz Plörer deutet dies als Aufruf an alle, unsere Gesellschaft im Sinne der christlichen Nächstenliebe, dort, wo es auch nur die kleinste Möglichkeit gibt sie zu leben, positiv zu verändern. Das Soziale verbindet uns in Politik und Kirche, meint Innsbrucks Bürgermeisterin und der ökumenische Dialog und das Gespräch mit allen anderen Religionsgemeinschaften ist dem Bischof ein Anliegen und ist auch in der Stadt Innsbruck ein unglaublich großes Anliegen.

Gruß, Dank und Perspektive waren die Inhalte der Rede des neuen Bischofes der Diözese Innsbruck an alle Anwesenden. Bischof Glettler fordert die Menschen auf, heute damit zu beginnen, dem Misstrauen und den Verdacht der Unterstellung gegenüber der anderen Überzeugung und Position ein klares Nein entgegen zu halten... Lassen wir uns nicht von Ängsten manipulieren und fehlleiten...

Seit 1796 ist das Land Tirol dem Herzen Jesu geweiht. Diese traditionelle Frömmigkeit hat das Potenzial für eine neue Vitalität. Dazu müssen die Kruste des Kitsches und die Kruste einer übertriebenen nationalen Aufladung entfernt werden. Wenn uns das gelingt, sind wir mit dem geöffneten Herzen in einer wirksamen Schule von Gottes Barmherzigkeit ... das Herz Jesu schlägt für alle.... Kirche gibt es nur als eine solidarische Gemeinschaft und eine Verbundenheit, die weit über die institutionellen Grenzen hinaus reicht. In der ökumenischen Tradition Tirols, die Bischof Glettler aufgreift und gerne verstärkt, grüßt er alle Schwestern und Brüder der anderen christlichen Kirchen, mit besonderer Freude die Vertretung der Israelitischen Kultusgemeinde und alle anderen Repräsentanten der Religionsgemeinschaften des Landes Tirol. "Uns Verbindet mehr als uns trennt".

Seine Schlussworte sind: "S‘isch Zeit, mit Freude auf Gottes Ruf zu antworten, geht, heilt und verkündet.“

     
    

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.