Pressemitteilung

Kirchenführung zu Parlamentarischer Enquete geladen

Am 4.Mai 2011 fand im Parlament eine Enquete zum Thema „Werteerziehung durch Religions- und Ethikunterricht in einer offenen, pluralistischen Gesellschaft“ statt. Die Österreichische Kirchenführung hatte Elisabeth Pietsch als Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit und Kirchenrat M. Ed, Dipl. Päd. Achim Erlacher entsandt. Im Beisein der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur Dr. Claudia Schmied sowie des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung Dr. Karlheinz Töchterle wurden von Univ.-Prof. Dr. Anton Bucher, Univ.-Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann, Univ.-Prof. DDr. Paul Michael Zulehner Impulsreferate zum Thema Ethikunterricht gehalten. Später hatten die anwesenden Vertreter der diversen Organisationen wie zum Beispiel Familienverbände und der staatlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften die Möglichkeit ein kurzes Statement im Plenum abzugeben. Unter den nahezu 30 Wortmeldungen sprach auch Elisabeth Pietsch darüber, daß der Religionsunterricht für die Angehörigen einer staatlich anerkannten Kirche oder Religionsgemeinschaft weiterhin in der Verantwortung der Religionsgemeinschaften erhalten bleiben soll – und zwar wie bisher ab der ersten Schulstufe. Weiters vertrat sie die Meinung, dass der Ethikunterricht für alle Kinder und Jugendlichen ein Pflichtfach sein sollte; möglichst ab der ersten Schulstufe. Kontinuität und Qualität seien hier wichtig; wenigstens 2 Stunden pro Monat sollten dem Thema gewidmet werden. Für alle Schüler deshalb, um eine für die Zukunft unserer Gesellschaft wichtige gemeinsame Basis zu schaffen, die tatsächlich den großen Herausforderungen einer offenen, pluralistischen Gesellschaft gerecht werden kann. Und es wäre auch ein Beitrag für Integration und eine Investition in die Zukunft. Weiters sprach Elisabeth Pietsch davon, daß unter anderem die Vertreter der Religionsgemeinschaften, Weltanschauungen, weiterer sozialer Einrichtungen wie Familienverbände, bei der Erstellung der Lehrinhalte und des Lehrplans für den Ethikunterricht eingebunden sein sollten, denn es ginge hier um den allgemeinen gesellschaftlichen Konsens. Weitere Informationen finden Sie in der Presseaussendung des Parlaments.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.