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Gedanken zum Jahreswechsel

 

Nach einem einjährigen Wahlkampf wird unser Land nun in wenigen Tagen wieder einen Bundespräsidenten haben. Dieser stammt aber erstmalig nicht aus einer der ehemaligen Großparteien.

Das vergangene Jahr hat uns auch einen neuen Bundeskanzler gebracht, der sich noch keiner Wahl durch das Volk stellen musste, während die größte Oppositionspartei in Umfragen seit Monaten stabil an erster Stelle liegt.

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, der Unzufriedenheit und der Veränderungen.

Flüchtlingsbewegung, Brexit, Trump, Terroranschläge, Türkeikrise, der Krieg in Syrien, die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, die niedrigen Wirtschaftsprognosen usw. sind nur einige Schlagwörter, die für Entwicklungen stehen, die vielen von uns große  Sorge und mitweilen vielleicht auch Ratlosigkeit bereiten.
Laut Meinungsforschung war das vergangene Jahr von starken Emotionen, vor allem von Ängsten, dominiert.

Aber: „Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Tim. 1:7).

Nur wenige Stunden, bevor der Herr Jesus Christus das Sühnopfer auf sich nahm, gab er seinen Jüngern folgende Verheißung: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.“ (Johannes 14:27.)

Der Friede, den Jesus uns geben kann, ist ein innerer Friede, der durch die Liebe genährt wird und sich durch beständigen Glauben und Umkehr ausdrückt. Es ist ein Friede des Geistes, der Herz und Seele erfüllt. Erkennt und erfährt man tatsächlich diesen inneren Frieden weiß man tief im Herzen, dass in Bezug auf das wirklich Wichtige alles in Ordnung ist.

Diese Erkenntnis hilft uns, das vom Leben Gegebene zu würdigen und in Dankbarkeit anzunehmen. An dem unzähligen Schönen werden wir uns erfreuen und die Schwierigkeiten können wir als Gelegenheiten erkennen, etwas Neues zu lernen.

Ich wünsche uns allen, dass wir in unserem Leben Orte und Gelegenheiten finden, um Ruhe, Einkehr und Inspiration zu erfahren und wir somit, ausgerüstet mit diesem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit, einen Beitrag dazu leisten können, dass in unserem Umfeld und Wirkungsbereich mehr Verständnis, Gerechtigkeit und Hoffnung herrschen.
So wird das neue Jahr, mit all dem was kommen mag, bestimmt ein gutes sein.

Ein Angebot in diesem Sinne stellen unsere Gemeindehäuser dar, in denen  jeder herzlich willkommen ist!

Mit den allerbesten Wünschen für Sie für das Jahr 2017,
Helmut Wondra
Präsident des Österreichischen Kirchenvorstands

Wenn es nur einmal so ganz stille wäre

Wenn es nur einmal so ganz stille wäre. 
Wenn das Zufällige und Ungefähre 
verstummte und das nachbarliche Lachen, 
wenn das Geräusch, das meine Sinne machen, 
mich nicht so sehr verhinderte am Wachen -: 

Dann könnte ich in einem tausendfachen 
Gedanken bis an deinen Rand dich denken 

und dich besitzen (nur ein Lächeln lang), 
um dich an alles Leben zu verschenken 
wie einen Dank. 

Rainer Maria Rilke

     

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.

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